Materialbilder

Ausstellung Wachenheim Okt. 2014

Die Formensprache habe ich im Laufe meiner Tätigkeit zunehmend reduziert. Mein Interesse an der Malerei wurde für mich in meiner Arbeit immer wichtiger. Es entstanden einfache geometrische Formen, auf die ich in der Vorarbeit Malerei auftrug und dann abschließend mit klarem Glas überzog.

Es war naheliegend von der Verbindung der skulpturalen Form mit Malerei auf eine Bildform überzugehen. Dazu verschmelze ich Glas zu dünnen Platten, die ich anschließend noch mattiere.
Es ist mir dabei jedoch wichtig, meinen Bildern auf Glas dennoch die Transparenz zu verleihen, wie es mir mit der skulpturalen Glasform möglich war. Ich montiere die Glasbilder aus diesem Grund in einem Abstand mit Stegen aus Glas auf Gipsplatten. Das Material der Trägerplatte und der Aufbau lässt das Licht hinter mein Bild und gibt ihm die mir wichtige Transparenz.
Im Hintergrund erkennt man auf meinen Bildern Fotografien, die ich als Ausgangspunkt meiner Malerei nehme. Es sind für mich wichtige Momente meines Lebens, die nur schemenhaft durch meine Malerei zu erkennen sind.
Die dokumentarische Darstellung bekommt durch meine Malerei neues Leben und eine neue Bedeutung.

Prof. Ingrid Conrad-Lindig
Oktober 2014

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